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 Arch. DI Dr. techn. Gerhard Vana  







Ein Topos der Architekturtheorie des frühen 20. Jahrhunderts ist der Baukasten. In ihm scheinen sich der Gedanke der industriellen Präfabrikation und die genuin klassizistische Vorliebe für reine geometrische Formen in idealer Weise zu treffen. Der bislang vergleichsweise wenig beachtete und erforschte Entwurf des österreichischen Architekten Hans Fritz  verwendete den Baukasten für das Theater, indem er 1919 mit seiner Würfelbühne ein ebenso geometrisch ideales wie pragmatisches Instrument entwickelte, das standardisierte Elemente für die Bühnengestaltung bereitstellte.

Der Baukasten wurde von den Autoren  2009 erstmals gesichtet, vermessen, mengenmäßig erfasst und in diesem Beitrag weiter erforscht. 


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Kastenspiel im Kammerspiel. 
Zur Würfelbühne des Hans Fritz 
in: Ulrike Dembski (Hg.)
DER MAGISCHE RAUM. Bühnenbildmodelle aus der   Sammlung des Theatermuseums Wien. 
Wien: Holzhausen (2015)  
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