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Veröffentlichungen
 
   
Arch. DI Dr. techn. Gerhard Vana  







Das CABINET DES DR. CALIGARI ist ebenso eine Auseinandersetzung mit dem Unbewussten wie ORLAC’S HÄNDE und später DER ANDERE. Während dieses Unbewusste im Expressionismus im Hintergrund der unmittelbaren Formerfahrung mitschwingt, suchten die Surrealisten später eine ganzheitliche Sicht des Daseins in der »Auflösung dieser scheinbar so gegensätzlichen Zustände von Traum und Wirklichkeit in einer Art absoluter Realität, wenn man so sagen kann: Surrealität.«  Um dies zu erreichen, versuchten sie, unter anderem durch den Automatismus, das Unbewusste selbst ins Werk zu setzen. In ORLAC’S HÄNDE hingegen, wo der Protagonist dem Automatismus gewissermaßen ausgeliefert ist, wird das Unbewusste nicht zum Co-Autor, sondern zum Gegenstand einer symbolischen Darstellung, mit der, ähnlich wie bei Freuds Traumdeutungen , das Unbewusste in die Sphäre des Bewusstseins geholt werden kann.


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"Die Seele und ihr Spiegelbild, der Innenraum ..."
Zu den Sets von ORLAC'S HÄNDE.


In: Armin Loacker / Thomas Ballhausen (Hg.):
Gothic Crime.
Essays und Materialien zu ORLAC'S HÄNDE.

Wien: Filmarchiv Austria (2013) S. 111-142
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