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Um den
Vergleich zwischen Modell und Original
anzuregen und anschaulich zu machen,
erfuhr die Ausstellung an den drei
wichtigsten Wiener Spielstätten Erweiterungen:
dem Burgtheater (o. l.), dem Theater an
der Wien (o. r.) und der Staatsoper
(u. r.). Hier wurden in den Pausenräumen
in mehreren Zyklen Modelle
präsentiert, die ausschließlich Entwürfe
für das jeweilige Haus darstellen. Das
Publikum konnte so eine direkte Verbindung
zwischen Originalbühne und Modell
herstellen und diese Erfahrung in einen
Museumsbesuch mitnehmen. Ergänzend dazu
wurde auch ein kunsthistori- scher Bezug
zwischen dem Bild und den über-
lieferten Zeugnissen einer Epoche hergestellt:
Ein vierter „Satellit“ in der Antikensammlung
des Kunsthistorischen Museums
Wien (u. l.) zeigte Modelle, die antike
Szenerien darstellen, und konfrontiert sie
so in direktem Vergleich mit anti-
ken
Originalen. Vorbild, Bild und Abbild wurden dem
Museumsbesucher hier un-
mittelbar
erfahrbar.
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