seit 1924 >  
 
 
"Der magische Raum"
 
Ausstellungsgestaltung, Wien
Arch. DI Dr. techn. Gerhard Vana
DI Karin Müller-Reineke



Um den Vergleich zwischen Modell und Original anzuregen und anschaulich zu machen, erfuhr die Ausstellung an den drei wichtigsten Wiener Spielstätten Erweiterungen: dem Burgtheater (o. l.), dem Theater an der Wien (o. r.) und der Staatsoper (u. r.). Hier wurden in den Pausenräumen in mehreren Zyklen Modelle präsentiert, die ausschließlich Entwürfe für das jeweilige Haus darstellen. Das Publikum konnte so eine direkte Verbindung zwischen Originalbühne und Modell herstellen und diese Erfahrung in einen Museumsbesuch mitnehmen. Ergänzend dazu wurde auch ein kunsthistori- scher Bezug zwischen dem Bild und den über- lieferten Zeugnissen einer Epoche hergestellt: Ein vierter „Satellit“ in der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums Wien (u. l.) zeigte Modelle, die antike Szenerien darstellen, und konfrontiert sie so in direktem Vergleich mit anti-
ken Originalen. Vorbild, Bild und Abbild wurden dem Museumsbesucher hier un-
mittelbar erfahrbar. 



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