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Zäune sind ambivalente
Installationen: Einerseits stellen sie sich den Außenstehenden
abwehrend, ja fast feindlich, entgegen. Andererseits wird man, wie zum
Beispiel bei Besuch eines Tierparks oder bei Absturzgefahr, durch sie
auch geschützt. Ebenso können sie für diejenigen, die
sich im Inneren aufhalten Einfrieden, also Schutz, aber auch
Einsperren, also Zwang, bedeuten.
Im Zaun materialisiert sich in gewissem Sinn das Lebensgefühl
eines Kindes, das einerseits einen umhegten, geschützten Raum
benötigt und sucht, andererseits diesen auch schon verlassen und
zumindest kurzfristig das Abenteuer der Selbständigkeit erleben
möchte. Aus dieser Motivation wurde der Sonderkunststandort
Zäune gewählt.
Das Projekt sieht vor, die Doppelstabmatten der Zäune für
eine textile Installation zu aktivieren. Sie besteht aus einem ca. 45mm
breiten farbigen Gewebeband, das entweder aus Recyclingmaterial oder
aus bio-basierten Polyamidgewebe hergestellt werden kann.
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