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Wohnhaus M
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Attersee

Arch. DI Dr. techn. Gerhard Vana
 



Symmetrie ist hier nicht Würdeform, sondern physische Balance, denn Hanglage und Grün- dungsverhältnisse zwangen dazu, von einem kleinen Fundament aus in alle Richtungen auszukragen. Dieses Haus ist nämlich kein Schauobjekt, es ist aber ebensowenig eine Maschine zum Wohnen, sondern es ist als Wochenendhaus Materialisierung der Sehnsucht nach einem anderen Ort. Damit ist es nicht die Spiegelung, sondern das Gegenteil des groß- zügigen Einfamilienhauses, das dieFamilie im Alltag anderswo bewohnt. Dies mag, wesentlicher als die Lage am See, der tiefere Grund sein, warum dieses Gebäude trotz heftiger Widerstände von manch heimat- tümelnden Beamten die Dampferästhetik der Moderne zitieren sollte. 



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