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Freiheits- und Einheitsdenkmal

Wettbewerb, Berlin
Arch. DI Dr. techn. Gerhard Vana  
DI Karin Müller-Reineke 
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Der Sockel - als historisches Relikt - wird anstelle eines Repräsentationsobjektes durch den gestalterischen Eingriff selbst zum Denkmal. Die Oberfläche des bestehenden Denkmalsockels wird durch mehrfache Faltungen zu einer dynamischen Bodenskulptur verformt. Dadurch entsteht unter einem Teil des historischen Belags ein dynamisch geformter Raum. Durch einen Schnitt und eine zweite entgegengesetzte Faltung wird dieser Raum zum Vorplatz des Schlosses geöffnet. Durch diesen Zugang gelangt man zur "Unterseite" der Platzfläche, die sich mit einer monumentalen Glaswand zur Wasserfläche des Kupfergrabens öffnet. Auf dieser schrägen transparenten Fläche steht die Parole "WIR SIND DAS VOLK", über die ganze Höhe und Breite geschrieben, die den Freiheitswillen der Menschen in Erinnerung ruft. Die gleiche Aufschrift befindet sich an der äußeren Seite der Glaswand, so daß beide Schriften einander spiegelbildlich als Erinnerung an die Überwindung der Teilung überlagern. Im Raum unter der schrägen Platzebene befinden sich beidseitig des Zugangs Informationsbereiche, die so in das Denkmal integriert sind, ohne daß ein zusätzlicher Baukörper eine plastische Konkurrenz bildet.




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