|
Anlaß der Ausstellung ist
das fünfzigjährige Jubiläum
der Wiedereröffung von Burg und Oper. Es sollte eine
Differenzierung
bezogen auf die beiden Häuser erfolgen, um auch deren Entwicklung
untereinander
getrennt und vergleichend betrachten zu können. Da die Anordnung
der
einzelnen Abteilungen nicht frei gewählt werden konnte und sich
zudem
auch nach der Menge des überlieferten Materials richten
mußte,
wurde ein Farbschema eingeführt, um den Besuchern die Orientierung
zu
erleichtern. Dieses Farbkonzept wurde ausgehend von den Farben der
Zählkarten
für die Staatsakte anläßlich der jeweiligen
Wiedereröffnung
entwickelt. Die Kostüme als Relikte der Aufführungen wurden
durch
Einbau einer zweiten Ebene auf einem Podium präsentiert, um den
Besucher
zum Zuschauer zu machen, dem der Bühnenraum auch hier nicht
zugänglich
ist. Entwürfe, Modelle und Briefe als Relikte der Arbeitsprozesse
werden
hingegen in chronologischer Reihung in Räumen mit
Kabinettcharakter
präsentiert. Deren Höhe wurde, gemäß der
Ökonomie
des Loos`schen Raumplanes, zugunsten der Kostümpräsentation
reduziert.
|
|