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Das vorgegebene Funktionsschema
der MVA stellt sich als Addition von Einzelvolumen dar. Das Projekt
sieht eine Zusammenfassung zu einer Großform vor,
ohne die betriebstechnischen Anforderungen in ein ornamentales Schema
pressen
zu wollen. Die Großform integriert die Heterogenität der
einzelnen funktionellen Anforderungen im Sinne der Fragmentierung einer
Gesamtform. MVA und Biogas bleiben jeweils als eigenständige
Baukörper ablesbar, werden aber zu einer plastischen
Gesamtkomposition vereint. Sie bilden eine gemeinsame Fassade mit
markanter Silhouette, die sich zunächst von
Nordwesten her aus dem Gelände und sich dann parallel zur
Wildpretstraße
entwickelt. Das Projekt geht davon aus, die
vorgegebenen einzelnen Volumina ohne wesentliche Veränderungen zu
einer Gestalt zu fügen und zu vereinheitlichen. Die
Zusammenfassung der einzelnen Baukörper- nicht die Fassade und
ihr Material- werden damit zum wesentlichen Träger der
gestalterischen
Aussage.
Eine Aluminiumblechverkleidung erzeugt ein einheitliches Gesamtvolumen.
Im Bereich des Betriebsgebäudes werden bandförmige Fenster
eingeschnitten.
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