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 MVA Pfaffenau und Biogas Wien
 
 Wettbewerb (gleichrangiger Sieger)  

Arch. DI Dr. techn. Gerhard Vana  
DI Karin Müller-Reineke  
Freiraumgestaltung: Auböck + Karázs
Statik: DI Gerhard Salzbauer



Das vorgegebene Funktionsschema der MVA stellt sich als Addition von Einzelvolumen dar. Das Projekt sieht eine Zusammenfassung zu einer Großform vor, ohne die betriebstechnischen Anforderungen in ein ornamentales Schema pressen zu wollen. Die Großform integriert die Heterogenität der einzelnen funktionellen Anforderungen im Sinne der Fragmentierung einer Gesamtform. MVA und Biogas bleiben jeweils als eigenständige Baukörper ablesbar, werden aber zu einer plastischen Gesamtkomposition vereint. Sie bilden eine gemeinsame Fassade mit markanter Silhouette, die sich zunächst von Nordwesten her aus dem Gelände und sich dann parallel zur Wildpretstraße entwickelt. Das Projekt geht davon aus, die vorgegebenen einzelnen Volumina ohne wesentliche Veränderungen zu einer Gestalt zu fügen und zu vereinheitlichen. Die Zusammenfassung der einzelnen Baukörper- nicht die Fassade und ihr Material- werden damit zum wesentlichen Träger der gestalterischen Aussage. Eine Aluminiumblechverkleidung erzeugt ein einheitliches Gesamtvolumen. Im Bereich des Betriebsgebäudes werden bandförmige Fenster eingeschnitten.

 
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