|
Die Maßnahmen zur
Umgestaltung des Plenarsaales des niedersächsischen
Landtages bestehen in erster Linie in einer Entkernung des inneren
Plenarsaalbereiches
unter Beibehaltung der historischen Bausubstanz der übrigen
Bereiche.
Durch die Entkernung werden zwei Atrien geschaffen, um eine
Lichtführung
in den Saal zu ermöglichen. Die Umfassungsmauern des bestehenden
Plenarbereiches
bleiben erhalten und werden durch Perforation lichtdurchlässig als
transluzenter
Wandschirm gestaltet. Eine Glaswand trennt den Plenarsaal von den
Atrien,
wodurch eine mehrschichtige Transparenz zwischen dem Saal und den
Wandelhallen
entsteht. Die ehemaligen Medien- und Besprechungsräume ohne
Tageslicht
werden künftig als Nebenraumzonen umgenutzt. Die Dachlaterne wird
zugunsten
eines Repräsentationsgeschosses - mit Zugang auf das als Terrasse
umgenutzte
Flachdach - entfernt.
Besucher erhalten durch großzügige Öffnungen in der
Umfassungswand
in Richtung des Grünhofes einen neuen Zugang zum Saal. Von hier
gelangen
sie über Treppenanlagen direkt von der Eingangshalle auf die zum
Raum
hin offene neue Besuchergalerie.
|
|