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 Landtag Niedersachsen
 
 Wettbewerb, Hannover (D)  
Arch. DI Dr. techn. Gerhard Vana  
DI Karin Müller-Reineke  



Die Maßnahmen zur Umgestaltung des Plenarsaales des niedersächsischen Landtages bestehen in erster Linie in einer Entkernung des inneren Plenarsaalbereiches unter Beibehaltung der historischen Bausubstanz der übrigen Bereiche. Durch die Entkernung werden zwei Atrien geschaffen, um eine Lichtführung in den Saal zu ermöglichen. Die Umfassungsmauern des bestehenden Plenarbereiches bleiben erhalten und werden durch Perforation lichtdurchlässig als transluzenter Wandschirm gestaltet. Eine Glaswand trennt den Plenarsaal von den Atrien, wodurch eine mehrschichtige Transparenz zwischen dem Saal und den Wandelhallen entsteht. Die ehemaligen Medien- und Besprechungsräume ohne Tageslicht werden künftig als Nebenraumzonen umgenutzt. Die Dachlaterne wird zugunsten eines Repräsentationsgeschosses - mit Zugang auf das als Terrasse umgenutzte Flachdach - entfernt. Besucher erhalten durch großzügige Öffnungen in der Umfassungswand in Richtung des Grünhofes einen neuen Zugang zum Saal. Von hier gelangen sie über Treppenanlagen direkt von der Eingangshalle auf die zum Raum hin offene neue Besuchergalerie.

 
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