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In einem traditionellen
Museum begegnet der Besucher aktiv dem ausgestellten
Objekt als einem passiven Gegenüber, in dem er sich durch die
Ausstellungsräume
erforschend bewegt und sich Information individuell erarbeitet. Das
"living
museum" strebt eine Aktivierung von Betrachter und Gegenüber an,
in
dem sich der Zuschauer hier als Partizipant durch die Räume bewegt
und
die Aktivitäten der Performer erforscht. Die Räume der alten
Schule
sind seit einigen Jahren Arbeitszentrum des CTRT. Um die Arbeit der
Performer
öffentlich zu machen, ist geplant, große Schauöffnungen
in
die alte Fassade zu schneiden. Hier werden aber den Öffnungen
keine
Zuschauerräume zum Verweilen gegenüber gesetzt. Ein linearer
Bewegungsraum,
der „spiralförmig“ um die alte Bausubstanz gelegt wurde, verbindet
die
Schauöffnungen beider Geschosse und schließt darüber
hinaus
einen großen Freibereich für paratheatrale Arbeit mit ein.
Der Zugang zu dem Theater erfolgt individuell über einen jedem
Zuschauer
persönlich zugewiesenen Einzelraum. Dieser Raum ist sowohl
Wandlungs-
als auch Rückzugsort für den Partizipanten., so dass ein
Verweilen
bei mehrtägigen Aktionen möglich wird.
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