seit 1924 >  
 
 
 The Living Museum
 
 Projekt, Dompierre l. O. (F)  
Arch. DI Dr. techn. Gerhard Vana  
DI Karin Müller-Reineke  
 mit Walter Pfaff  


In einem traditionellen Museum begegnet der Besucher aktiv dem ausgestellten Objekt als einem passiven Gegenüber, in dem er sich durch die Ausstellungsräume erforschend bewegt und sich Information individuell erarbeitet. Das "living museum" strebt eine Aktivierung von Betrachter und Gegenüber an, in dem sich der Zuschauer hier als Partizipant durch die Räume bewegt und die Aktivitäten der Performer erforscht. Die Räume der alten Schule sind seit einigen Jahren Arbeitszentrum des CTRT. Um die Arbeit der Performer öffentlich zu machen, ist geplant, große Schauöffnungen in die alte Fassade zu schneiden. Hier werden aber den Öffnungen keine Zuschauerräume zum Verweilen gegenüber gesetzt. Ein linearer Bewegungsraum, der „spiralförmig“ um die alte Bausubstanz gelegt wurde, verbindet die Schauöffnungen beider Geschosse und schließt darüber hinaus einen großen Freibereich für paratheatrale Arbeit mit ein. Der Zugang zu dem Theater erfolgt individuell über einen jedem Zuschauer persönlich zugewiesenen Einzelraum. Dieser Raum ist sowohl Wandlungs- als auch Rückzugsort für den Partizipanten., so dass ein Verweilen bei mehrtägigen Aktionen möglich wird.

 
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