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"Was ist die Antike wert?"
 
 Ausstellungsgestaltung, München  
Arch. DI Dr. techn. Gerhard Vana  
DI Karin Müller-Reineke  



Was ist die Antike wert? - Griechen und Römer auf der Bühne von Caspar Neher: Die Bilderpfähle übernehmen ein Motiv einer Bühnenausstattung Nehers (Antigonae - Chur 1948) und erinnern - wie in jener Inszenierung - an Bauprovisorien. Zur Sicherung der Standfestigkeit der Bilderpfähle dienen Betonringe aus dem Kanalbau wie im Baugewerbe üblich. An den Pfählen können an zwei schwenkbaren Armen vier konventionelle Rahmen aus den Beständen des Museums befestigt werden. In Aughöhe ist freier Durchblick gegeben - die Rahmen werden in Blickrichtung des Betrachters geneigt. Der Ausstellungsraum in München - sonst als Veranstaltungssaal genutzt - bietet keine Wandflächen zum Hängen von Exponaten - eine Längsseite ist verspiegelt, die andere mit Fensternischen durchbrochen - alles mit vorhandenen weißen Vorhängen zu schließen. Das prägende Merkmal dieses Raumes ist ein farblich aufwendig gestaltetes Tafelparkett, das wie ein "Spielbrett" im Raum liegt. Es bildete die Grundlage für die Aufstellung der Bildträger sowie der Abfolge des Rundganges.

 
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Foto: Werner Neuwirth