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 KHM - Wechselausstellungshalle
 
 Wettbewerb, Wien  
Arch. DI Dr. techn. Gerhard Vana  
DI Karin Müller-Reineke  



Das Gebäude des KHM (Kunsthistorisches Museum Wien) ist von einer nahezu perfekt regulären Struktur. Lediglich die Hoffassaden für sich betrachtet, zeigen an der Seite des Prunkstiegenhauses ein Abweichung vom sonst durchgehaltenen Raster. Dieses inspriert ein Spiel von Kompositionslinien jenseits der klassischen Ordnung und doch aus ihr resultierend, das die Grundrisse des Entwurfes bestimmt. So wird in Grundriss und Querschnitt das Volumen des Halleneinbaus in der Mittelzone minimiert. Der Innenraum der Halle wird durch diese Maßnahmen von zwei konvexen Wänden bestimmt, die als konkave Außenformen zwei seitliche Lichthöfe bilden, die die Verwendbarkeit der Erdgeschoßflächen soweit als möglich erhalten. Durch die Taillierung erhält der Ausstellungsraum einen sich von einer Hallenform zur Basilika fließend wandelnden und zurückverwandelnden Querschnitt. Er bietet die Möglichkeit einen Sichtbezug zu den künstlerisch gestalteten Semper‘schen Hoffassaden herzustellen. Über dem Dach der Ausstellungshalle bleibt der Hof in seiner Gesamtform erhalten. Hier befindet sich ein Terrassenbereich mit einem gläsernen Café.


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