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 Wohnen im Zentrum
 
 Wettbewerb, Wien  
Arch. DI Dr. techn. Gerhard Vana  
DI Karin Müller-Reineke  



Die Luftbilder zeigen es deutlich: Dachgeschossausbauten verändern die Dachlandschaft wesentlich. Sie zerstören die ruhigen Flächen der Deckungen und nur scheinbar wird hier Brachliegendes genutzt. Viel eher handelt es sich um Aufstockungen, die sich schamhaft hinter den Resten der Dächer verschanzen und denen historische Umrisse als Camouflage dienen. Dem Bauen, Wohnen und Denken sollte aber nichts Zaghaftes, nichts Ängstliches und nichts Heimliches anhaften. Klar, offen und selbstbewusst soll der Bau das Wohnen das Sein ermöglichen. Mies weist hier den Weg...
Historische Akzente hatten ihre Bedeutung in Ihrem Kontext, der heute so nicht mehr gegeben ist. Neue Akzente müssen im heutigen Maßstab für die heutige Stadt konzipiert werden. Das Projekt schlägt daher vor, die durch einen Dachbodenausbau erzielbare Nutzfläche in einem Wohnturm zu konzentrieren. Dieser wird durch Überbauung des Hoftraktes am Schnittpunkt der Achse Rathausturm – Neue Burg und der Achse Neues Generalihochhaus (Obere Donaustraße / Taborstraße) – Südturm Stephansdom - TU-Wien Getreidemarkt situiert.


 
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